KUNST TUT GUT!

Satzung
Kunstverein Singen 1960 e.V.


A. Allgemeines
  • § 1    Name, Sitz
    Der Verein führt den Namen „Kunstverein Singen e.V.“. Er hat seinen Sitz in Singen. Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen.
  • § 2    Vereinszweck, Gemeinnützigkeit
    1. Der Verein fördert durch seine kunstliebenden Mitglieder die bildenden Künste im Hegau und am See. Diese Förderung erfolgt z.B. durch die Veranstaltung von Vorträgen, Begegnung und Aussprache mit Künstlern, Präsentation von Ausstellungen, Führung durch Museen und Ateliers sowie durch Unterstützung von nicht kommerziellen Kunstausstellungen anderer Träger. Daneben kann der Verein Kunstwerke für eine öffentliche Kunstsammlung oder Einzelobjekte für die Öffentlichkeit kaufen, sofern dafür Mittel vorhanden sind.
    2. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 bis 68 Abgabenordnung (AO).
    3. Der Verein erstrebt keinen Gewinn. Etwaige Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus den Mitteln des Vereins.
    4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
    5. Die Mitglieder haben keinen Anteil am Vereinsvermögen.
    6. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  • § 3    Geschäftsjahr
    Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
  • § 4    Vereinsämter
    Die Vereinsämter sind Ehrenämter.
B. Mitgliedschaft
  • § 5    Mitglieder
    1. Mitglied des Vereines kann jede natürliche oder juristische Person werden.
    2. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Die Entscheidungen des Vorstandes über Aufnahmeanträge sind endgültig.
    3. Jedes Mitglied hat bei Wahlen und Abstimmungen eine Stimme..
  • § 6    Vereinsbeitrag
    1. Die Mitgliederversomrnlung legt die Jahresmitgliedsbeiträge und den Zeitpunkt der Fälligkeit fest.
    2. Die Mitglieder erhalten für Ihren Beitrag freien Zutritt zu den Ausstellungen des Vereines.
  • § 7    Ehrenmitgliedschaft
    Wer sich um den Verein besonders verdient gemacht hat, kann auf Antrag des Vorstandes und durch Beschluß der Mitgliederversammlung zum Ehrenmitglied ernannt werden. .
  • § 8    Austritte
    Der Austritt aus dem Verein kann nur durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand zum Ende eines Geschäftsjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten zum Jahresschluß erfolgen.
  • § 9    Ausschluß
    1. Der Vorstand kann den Ausschluß eines Mitgliedes beschließen, wenn trotz Mahnung die Beitragszahlungen mehr als ein Jahr im Rückstrand sind,
    2. der Verein geschädigt oder absichtlich seinen Zweck zuwidergehandelt wird. Gegen diesen Beschluß des Vorstandes kann das betroffene Mitglied die Entscheidung der Mitgliederversammlung verlangen.
C. Organe des Vereins
  • § 10  Vereinsorgane
    Organe des Vereines sind 1. der Vorstand 2. die Mitgliederversammlung
  • § 11  Vorstand
    1. Der Vorstand im Sinne von § 26 BGB besteht aus
    a) dem 1. Vorsitzenden
    b) dem 2. Vorsitzenden
    c) dem Schatzmeister
    d) dem Geschäftsführer
    e) und bis zu fünf Beiräten.
    2. Die Wahl des Vorstandes erfolgt durch die Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit für jeweils drei Jahre.
    3. Zur gerichtlichen wie außergerichtlichen Vertretung des Vereines sind der 1. und der 2. Vorsitzende gemeinsam oder jeder einzeln mit einem weiteren Vorstandsmitglied berechtigt.
  • § 12  Aufgaben des Vorstandes
    1. Der Vorstand leitet den Verein und führt Veranstaltungen des Vereines im Rahmen der Vereinszwecke durch.
    2. Der Vorstand kann Ausschüsse mit besonderen Aufgabenstellungen betrauen.
    3. Der Vorstand ist berechtigt, Auswahlrechte und Verantwortung für Auswahlen bei Ausstellungen auch auf Nichtmitglieder des Vereins (Jury anerkannter Künstler) zu übertragen.
    4. Der Vorstand legt zur ordentlichen Mitgliederversammlung einen Bericht über das vergangene Geschäftsjahr, die wirtschaftliche Situation des Vereines sowie die Planungen für das kommende Geschäftsjahr vor.
    5. Der Vorsitzende und zwei weitere Vorstandsmitglieder erhalten die Vollmacht, Änderungen der Satzung in nicht grundsätzlicher Art, die von den Behörden, insbesondere vorn Registergericht gefordert werden, ohne Einberufung einer nochmaligen Versammlung vorzunehmen. Die Mitgliederversammlung wird hiervon in der nächsten Sitzung informiert.
  • § 13  Vorstandssitzungen
    1. Vorstandssitzungen finden bei Bedarf statt. Daneben muß die Vorstandssitzung einberufen werden, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder dies unter der Angabe von Gründen verlangen.
    2. Der Vorstand ist beschlußfähig, wenn alle Vorstandsmitglieder eingeladen und mindestens drei Vorstandsmitglieder anwesend sind.
    3. Die Beschlußfassung erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die Stimme des 2. Vorsitzenden.
  • § 14  Schatzmeister
    Der Schatzmeister führt die Kassengeschäfte des Vereines. Er hat mit dem Ablauf des Geschäftsjahres die Kassenbücher abzuschließen und die Abrechnung den von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfern vorzulegen.
  • § 15  Geschäftsführer
    1. Der Geschäftsführer besorgt die kaufmännische und organisatorische Geschäftsführung des Vereines. Ihm obliegt insbesondere die Vorbereitung der Vorstandssitzungen, der Mitgliedorversammlungen und der Vereinsveranstaltungen.
    2. Der Geschäftsführer übernimmt die Protokollführung in den Vorstandssitzungen und in der Mitgliederversammlung.
    3. Bei Delegation von Aufgaben grundsätzlicher Bedeutung ist die Zustimmung des Vorstandes erforderlich.
  • § 16  Ordentliche Mitgliederversammlung
    1. Die Mitgliederversammlung besteht aus den anwesenden Mitgliedern des Vereines.
    2. Die ordentliche Mitgliederversammlung muß mindestens einmal jährlich einberufen werden. Die Einberufung muß schriftlich durch den 1. Vorsitzenden mindestens zwei Wochen unter Bekanntgabe der Tagesordnung erfolgen.
    3. Anträge zur Tagesordnung sind spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich beim 1. Vorsitzenden einzureichen.
  • § 17  Außerordentliche Mitgliederversammlung
    Der Vorstand kann aus dringenden Gründen eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Sie muß daneben einberufen werden, wenn dies ein Viertel der Mitglieder beantragt. Die Einladung erfolgt analog § 16 der Satzung.
  • § 18  Beschlußfassung der Mitgliederversammlung
    1. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlußfähig, wenn neben dem beschlußfähigen Vorstand mindestens sieben Vereinsmitglieder anwesend sind.
    2. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand und die Kassenprüfer. Sie nimmt den Geschäftsbericht und den Kassenbericht des vergangenen Geschäftsjahres entgegen und erteilt die Entlastungen. Sie beschließt die Höhe der Vereinsbeiträge, die erforderlichen oder beantragten Satzungsänderungen sowie die Auflösung des Vereines.
    3. Die Beschlußfassung erfolgt mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder. Satzungsänderungen bedürfen einer 2/3-Mehrheit der anwesenden Mitglieder.
D. Schlußbestimmungen
  • § 19   Auflösung des Vereines
    1. Die Auflösung des Vereines kann nur von einer außerordentlichen Mitgliederversammlung beschlossen werden.
    2. Die Mitgliederversammlvng kann die Auflösung des Vereines nur mit einer 3/4-Mehrheit beschließen.
    3. Für den Fall der Auflösung des Vereines werden der 1. Vorsitzende, der Schatzmeister und der Geschäftsführer zu Liquidatoren bestellt.
    4. Bei Auflösung des Vereines sowie bei Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das Vermögen des Vereines an die Stadt Singen, welche es unmittelbar und ausschließlich im Sinne des in §2 beschriebenen Vereinszweckes verwenden muß.
  • § 20  Inkrafttreten
    Vorstehende Satzung wurde von der Mitgliederversammlung am 30. September 92 beschlossen. Sie tritt mit sofortiger Wirkung in Kraft.
Singen, den 30. September 1992

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